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Streikende Näherinnen in Ägypten brauchen unsere Solidarität

In Kooperation mit dem Center for Trade Unions and Workers Services (CTUWS) [Dienstleistungszentrum für Gewerkschaften und Arbeiter], eine ägyptische Nichtregierungsorganisation, die von einigen Arbeiterführern und langjährigen Aktivisten der ägyptischen Arbeiterbewegung im März 1990 gegründet wurde.

Seit dem 22. Februar 2024 befindet sich das in Ägypten beheimatete Unternehmen El Mahala Textile in Aufruhr. Die Mobilisierungen begannen, als ca. 3700 Frauen gegen niedrige Löhne protestierten. Anschließend beschlossen alle Beschäftigten des Unternehmens in den Streik zu treten. Sie forderten den von der Regierung zugesagten Mindestlohn von EGP 6,000 ($120). Sie forderten Lohnanpassungen und eine Essenspauschale, eine Anhebung auf EGP 900. Trotz friedlicher Demonstrationen, weigerten sich die Unternehmensleitung und die Regierung zu verhandeln. Der Minister für den Öffentlichen Dienst hob den Mindestlohn auf EGP 6000 an, aber andere Forderungen wurden ignoriert. Die Arbeiterinnen beendeten ihren Streik am 29. Februar, sehen sich aber Drohungen und Verhaftungen ausgesetzt. Die nationalen Sicherheitskräfte verhafteten 13 Personen, zwei sind weiterhin in Haft. Einigen wurde gar mit Entlassung aufgrund von Abwesenheit gedroht - obwohl sie in Haft waren. Dies weist auf eine möglicherweise illegale Vorgehensweise des Unternehmens hin.

UPDATE: Am Sonntag, den 24. März, wird die Staatsanwaltschaft für die Sicherheit des Staates einen Haftprüfungstermin für Mohammed Mahmoud Talba und Wael Mohamed Abouzeid, Arbeiter in Ghazl Al-Mahalla, abhalten. Sie wurden in Zusammenhang mit ihrer Beteiligung am Streik der Arbeiter von Mahalla, Fall Nr. 717 aus 2024, verhaftet.




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